über

mich

Märchen haben mich immer begleitet, von meiner frühen Kindheit an! Märchen wurden mir erzählt, vorgelesen oder gar eigene Märchen und Geschichten von meiner Oma und meinem Papa für mich erfunden! Von Zwergen, die in Baumstümpfen lebten, von Kindern, die Abenteuer erlebten, von Räubern, die in der Tischlade leben und Hexen, die in der Nacht am Nachtkasterl sitzen, in meiner Phantasie wurden ganze Welten lebendig.

Ganz schnell wollte ich lesen lernen. Meine Oma und meine Mutter betrieben gemeinsam eine Druckerei. So spielte ich statt mit Bausteinen mit Holzbuchstaben und es gelang mir noch vor der Volksschule.

Außerdem war ich Dauergast in der örtlichen Bücherei. Mit 7 Jahren besaß ich bereits eine stattliche Auswahl an Märchenbüchern und anderen guten Kinderbüchern. Danke, liebe Familie!

Privat bin ich seit vielen Jahren zum 2. Mal verheiratet und habe zwei Kinder, je eins aus jeder Ehe mit einem Altersabstand von 18 Jahren!

Und so war es mir auch wichtig, meinen Kindern das Lesen ans Herz zu legen und, auch als sie es schon konnten, hab ich ihnen weiter vorgelesen und erzählt. Sie hatten Lieblingsmärchen oder andere Geschichten, die ich immer wieder vorlesen musste, nicht ohne Grund!

Märchen lösen unbewusste Probleme über unbewusste Wege, heute habe ich schon Enkelkinder und auch die beiden kommen in den Genuss von Vorlesen und Geschichten erzählen.

Beruflich habe ich mich in der Pharmaindustrie in verschiedenen Bereichen schon fast bis zur Pension durchgearbeitet, in dieser Zeit habe ich zwei Trainerausbildungen (Trainerin für Erwachsenenbildung und Akad. psychosoziale Gesundheitstrainerin) gemacht und schließlich seit 2016 nebenberuflich als Märchenerzählerin gearbeitet. Mehr darüber lesen Sie unter Gestern.

Mit großer Freude bringe ich die Weisheit und Schönheit der Märchen zu den Kindern und sehr gerne auch zu den Erwachsenen! Heute bin ich als Botschafterin für Märchen und andere heilsame Geschichten für Groß und Klein da! Und für Morgen habe ich auch schon Ideen! Lassen Sie sich überraschen!

“Wenn Du Märchenaugen hast,
ist die Welt voll Wunder.”
Viktor Blüthgen

der schatz

aus dem ich schöpfe

Märchen gibt es - so heißt es - seit der Erfindung des Feuers! Erste Märchen handeln vom Schmied, der mit Feuer hantiert.

In meinem Repertoire finden Sie:

  • Überlieferte Märchen & Volksmärchen

    Volksmärchen wurden lange Zeit von Mund zu Ohr  - also mündlich überliefert und reichen teils weit ins Mittelalter zurück. Sie wurden später von verschiedenen Sammlern aufgeschrieben, verändert und “entschärft”.

    Zu nennen sind hier die Gebrüder Grimm, Bechstein, Charles Perrault und einige mehr.

  • Kunstmärchen

    Kunstmärchen sind von Schriftstellern in der Romantik geschriebene Märchen. Hierhin gehören Märchen von Wilhelm Hauff, Hans Christian Andersen, Richard von Volkmann-Leander, E.T.A. Hoffmann, Ludwig Tieck, ua.

  • Märchen aus aller Welt

    Diese Märchen kommen v.a. auch aus der Zeit der Romantik, von Irland bis Russland, von China bis Afrika, den USA bis in den arabischen Raum wie zum Beispiel die 1001 Nacht. In meinem Schrank gibt es Sammlungen aus vielen Ländern, zu vielen Themen: Märchen für den Trauerprozess, Märchen für Brüder und Schwestern, Märchen von Krankheit und Heilung uvm.

  • Sagen & Legenden

    Es gibt sehr viele Sagen: Klassische Sagen, römische, griechische, nordische und natürlich österreichische Sagen!

    Dazu zählen auch Legenden aus dem christlichen Kreis, Geschichten von Heiligen. Aber auch die Legenden von Rübezahl von Maria Pacolt finden Platz in meiner Auswahl.

  • Märchen aus Moderne, Gegenwart & Wissenschaft

    Auch moderne Märchen zählen zu meinem Schatz!

    Das sind z.B. Märchen und Geschichten von Antoine de Saint-Exupery, Wilhelm Busch, Michael Ende, Astrid Lindgren, Janosch, viele klassische Kinderbücher von Mira Lobe, Christine Nöstlinger, Geschichten zur Weihnachtszeit, zur Osterzeit, zu den Jahreszeiten, Geschichten zu Zauber und Hexerei, von Königen und Königinnen und ganz normalen Menschen.

    Wenn es gruselig oder verrückt sein soll, greife ich gern auf Edgar Allan Poe, Roald Dahl oder Ray Bradbury zurück.

“Märchen sind wie ein Brunnen, dessen Tiefe man nicht kennt, aus denen aber jeder nach seinen Bedürfnissen schöpft.”
Wilhelm Grimm

Märchen-Theorie, Märchenpsychologie und Symbolik

Werke von Verena Kast, Bruno Bettelheim, Jürgen Drewermann und vielen mehr bilden meinen theoretischen Hintergrund zur Leidenschaft für alte und neue Geschichten.

Gerne treffe ich eine passende Auswahl für Ihr Wunsch-Thema!

Zur aktuellen Diskussion um und Kritik an Märchen

was ist da dran?

Märchen stehen seit einiger Zeit unter starkem Beschuss - man spricht sogar davon, sie zu verbieten. Ich sehe das so:

In Märchen liegen

  • Wahrheit und Lüge
  • Mut und Angst
  • Gut und Böse
  • Liebe und Schmerz
  • Weisheit und List
  • etc.

Dinge, die jeden Tag auch in unseren Leben, auch in Kinderleben, vorkommen. In alter Sprache und über Archetypen werden hier Inhalte vermittelt, die direkt in unser Unterbewusstsein treffen. Kinder erleben all diese Dinge und warum nicht im geschützten Raum mit Eltern oder Großeltern, die Märchenfiguren diese Dinge erleben lassen und sich mit der einen oder anderen Figur identifizieren, das passiert ganz von selbst bei Kindern, und dann sich freuen, dass es gut ausgeht, dass alles wieder gut wird.

Ein Märchen enthält Symbolik in verschiedenen Ebenen. Ein Kind kann sich geschützt im Arm der Mutter gruseln, fürchten und dann sehen, dass ein Problem gelöst wird, das gibt dem Kind unbewusst die Erkenntnis, dass auch sein Problem, sein Konflikt, gelöst werden kann.

Erwachsene können ein Märchen auf tieferen Ebenen der Erkenntnis erkennen, können sich mit ihrem Lieblingsmärchen aus der Kindheit auseinandersetzen, Muster erkennen, die sie ins tägliche Leben aus einem Märchen mitgenommen haben. Auch in der Psychotherapie gibt es Ansätze mit Märchen zu arbeiten. Märchen können trösten in Trauerphasen, können wunderschöne Liebesgeschichten erzählen. Sie erzählen von Zauber und Verwandlung, aus Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat. Heute nennt man das “Manifestieren” ;-)

Und ja - es gibt brutale Märchen - es gibt eine brutale Realität jeden Tag in den Nachrichten. Kinder erleben Brutalität. So manches Märchen kann Leid lindern. Es kommt drauf an, wie man es erzählt, was man vielleicht weglässt. Schon die Gebrüder Grimm milderten manchen Inhalt beim Aufschreiben der Märchen ab. Wenn Kinder nachfragen können, sich geschützt fühlen beim Hören, können sie nur profitieren! Sie können mitdenken, sich andere Lösungen überlegen, Märchen machen schlau!

“Wenn Du intelligente Kinder willst, lies ihnen Märchen vor. Wenn Du noch intelligentere Kinder willst, lies ihnen noch mehr Märchen vor.”
Albert Einstein