2016 startete ich meine Karriere als Märchenerzählerin. Unter dem Namen “Märchensusi” stellte ich meinen Märchenschatz für Jung und Alt zur Verfügung und war vom Burgenland bis nach Salzburg unterwegs, um bei Weihnachtsmärkten, Nikolofeiern, Kindergeburtstagen, in Kindergärten und Volksschulen - für Kinder und Erwachsene da zu sein.
Für Erwachsene gestaltete ich Firmenfeiern, zugeschnitten auf die jeweilige Branche, Kaminlesungen, Halloweenlesungen, Märchencafés uvm.
Es war eine schöne Zeit - bis 2020 die Pandemie kam.
Nach einer längeren Pause wollte ich meiner Leidenschaft wieder mehr Raum geben und investierte 2024 in ein Coaching bei MMag. Astrid Fallosch www.astridfallosch.at zur Förderung meines Herzensbusiness - wo ich fantastische neue Ideen schöpfte, meine große Vision weiterentwickelte und mich neu erfand.
Mit diesem bezaubernden Angebot bin ich Heute und Morgen für Sie da.

Märchen stehen seit einiger Zeit unter starkem Beschuss - man spricht sogar davon, sie zu verbieten. Ich sehe das so:
In Märchen liegen

Dinge, die jeden Tag auch in unseren Leben, auch in Kinderleben, vorkommen. In alter Sprache und über Archetypen werden hier Inhalte vermittelt, die direkt in unser Unterbewusstsein treffen Kinder erleben all diese Dinge und warum nicht im geschützten Raum mit Eltern oder Großeltern, die Märchenfiguren diese Dinge erleben lassen und sich mit der einen oder anderen Figur identifizieren, das passiert ganz von selbst bei Kindern, und dann sich freuen, dass es gut ausgeht, dass alles wieder gut wird.
Ein Märchen enthält Symbolik in verschiedenen Ebenen. Ein Kind kann sich geschützt im Arm der Mutter gruseln, fürchten und dann sehen, dass ein Problem gelöst wird, das gibt dem Kind unbewusst die Erkenntnis, dass auch sein Problem, sein Konflikt, gelöst werden kann.
Erwachsene können ein Märchen auf tieferen Ebenen der Erkenntnis erkennen, können sich mit ihrem Lieblingsmärchen aus der Kindheit auseinandersetzen, Muster erkennen, die sie ins tägliche Leben aus einem Märchen mitgenommen haben. Auch in der Psychotherapie gibt es Ansätze mit Märchen zu arbeiten. Märchen können trösten in Trauerphasen, können wunderschöne Liebesgeschichten erzählen. Sie erzählen von Zauber und Verwandlung, aus Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat. Heute nennt man das “Manifestieren” ;-)
Und ja - es gibt brutale Märchen - es gibt eine brutale Realität jeden Tag in den Nachrichten. Kinder erleben Brutalität. So manches Märchen kann Leid lindern. Es kommt drauf an, wie man es erzählt, was man vielleicht weglässt. Schon die Gebrüder Grimm milderten manchen Inhalt beim Aufschreiben der Märchen ab. Wenn Kinder nachfragen können, sich geschützt fühlen beim Hören, können sie nur profitieren! Sie können mitdenken, sich andere Lösungen überlegen, Märchen machen schlau!